TaeKwon-Do „Der lange Weg zur Perfektion“

Was ist Traditionelles TaeKwon-Do?

Das Traditionelle TaeKwon-Do Lehrsystem von Lehrmeister D. Ortlepp ist ein eigenständiges Lehrsystem, das unabhängig von Taekwondo Verbänden agiert. Ich habe mir das Ziel gesetzt, das ursprüngliche Gedankengut des Traditionellen Taekwon-Do in Deutschland zu erhalten und weiterzuentwickeln.

TaeKwon-Do setzt sich aus drei koreanischen Wörtern zusammen:

TAE- FUSSDYNAMIK (Tritte und Stöße)

KWON – FAUSTDYNAMIK (Schläge, Stöße, Stiche, Blocktechniken mit Händen und Armen)

DO-LEBENSWEG (Führen, Bewegen, Erkennen) Der Weg zur Perfektion. TaeKwon-Do ist eine Lebenseinstellung, persönliche Entwicklung und Charakterschulung, welche zusätzlich eine innere Werte des Do-Lehre und auch die Philosophie beinhaltet. Der Weg des Kampfes“. Der Weg Do steht auch für den Prozess des Lernens jeden Schüler, aber auch für die Persönlichkeitsentwicklung und des Charakters. Somit besteht ein Teil des Do für die Entwicklung des Geistes, des Selbstvertrauens, Harmonie und Ausgeglichenheit

Das traditionelle TaeKwon-Do von Lehrmeister Dieter Ortlepp gliedert sich in Disziplinen:

  • Gymnastik-Aufwärmprogramm
  • Taeryon
  • Chayu Taeryon
  • Hosinsul
  • Kyek-Pa
  • Formenlauf-Hyong
  • Leichtkontakt

Die facettenreiche Disziplinen in unsere funktionelle Traditionelle TaeKwon-Do Schule: Aufwärmprogramm/Gymnastik Krafttraining, Ausdauertraining, Koordinationsübungen, Abhärtungstraining und Powertraining, Grundschule (Gibon Yeonseup), Einschrittekampf (Ilbo Taeryon), Zwei-Schrittkampf (Ibo Taeryon), Dreischrittkampf (Sambo Taeryon), Tayeron mit Bruchtest, Pratzenübungen, Chayo Tayeron-Freikampf-Freier Übungskampf meist ohne Körperkontakt mit und ohne Absprache, Matsogi oder Gyeorugi, Kontaktlose Sparring und Leichtkontakt-Sparring mit Kontakt für Kinder und Jugendliche, Waffenlose Selbstverteidigung und Entwaffnung von Messer, Schusswaffe, Stöcken etc., Bruchtest, Formenlauf Hyong, Formenlauf mit Bruchtest, Formenlauf mit Kampf, Theorie (Ilon), Anatomie, Meditation, Charakterschulung und Ethik

TaeKwon-Do ist eine uralte Kampfkunst der waffenlose Selbstverteidigung aus Korea als auch eine relative modernes Kampfsystem. Die drei Königreiche in Korea, während des 6. J. unserer Zeitrechnung war die koreanische Halbinsel in drei Königreiche aufgeteilt und zwar in Koguryo, Paekje und Silla. Taekwon-Do ist eine Kampfkunst und ist 1955 von General Choi Hong Hi in Europa zusammen gefügt worden. TaeKwon-Do ist sowohl eine Verteidigungs-, als auch eine Angriffstechnik, die mit bloßen Händen (Kwon) und Füßen (Tae) ausgeführt wird. Es verkörpert eine Verteidigungskunst, die den Wünschen und Instinkten des Menschen entspricht. Durch sie kultiviert man sich geistig und fördert einen starken Kampfgeist. Darüber hinaus werden die Schüler und Schülerinnen durch TaeKwon-Do stärker gegenüber dem Stärkeren. TaeKwon-Do ist anders ausgedrückt eine Selbstkultivierung durch ein Training, das mit Geduld und Durchsetzungskraft durchgeführt wird. TaeKwon-Do lenkt in diesem Jahrhundert Aufmerksamkeit auf die wahre ostasiatische Philosophie ( Do ) Lebensweg.

TaeKwon-Do ist tief im asiatischen Gedanken verwurzelt. Eine Stärke dieses TaeKwon-Do Systems ist die Flexibilität. Jeder Mensch kann jederzeit und überall, unabhängig von seinem Alter und seiner Kondition, seinen Gesundheitszustand verbessern und mehr Lebensgeist gewinnen. Hosinsul ist bei uns ein wichtiger Bestandteil des Kampfstils. Er wurde von Soldaten etwa seit dem Ende der japanischen Invasion 1598 als letztes ( waffenloses ) Mittel auf dem Schlachtfeld trainiert. Das TaeKwon-Do in Korea ist Pflichtprogramm für Polizei, Militär und Schulen. Der ursprüngliche Traditionelle Stil wird als TaeKwon-Do des Tötens bezeichnet.

Ein wichtiges Merkmal im Taekwon-Do ist die Zusammenarbeit zwischen Körper und Geist. Die TaeKwondoin Kämpfer lernen, ihre Kraft und Bewegungen effektiv einzuschätzen und damit umzugehen. Sie sind dann in der Lage, in realistischen Situationen, in denen sie mit Gewalt konfrontiert werden, ihre Fertigkeiten kontrolliert und angemessen einzusetzen. Es wird verhindert, dass andere durch zu hohe Aggression und Verlust der mangelnden Selbstbeherrschung verletzt werden. Die Vermittlung von Disziplin, Selbstbewusstsein und Selbstbeherrschung bewirkt eine andere persönliche individuelle Einstellung zur Gewalt. Es bietet Menschen jeden Alters und jeder Konstitution die Möglichkeit, sich die Kampfkunst anzueignen. Die Kampfkunst ist eine effektive Methode, den eigenen Körper und Geist zu trainieren und funktionelle Kraft und Beweglichkeit zu entwickeln und effektiv nach eigenen Leistungsgrenzen zu steuern. Sie steigert die Kraft, Ausdauer, Flexibilität und Koordination eines Menschen ernorm. Sie fördert Mut, Geduld und Aufrichtigkeit; eine bessere Bewältigung des Alltagslebens wird durch TaeKwon-Do erreicht.

Hier geht es nicht darum einen Angreifer zu besiegen, sondern sich selbst in höchstmöglicher Form zu entwickeln. TaeKwon-Do ist eine faszinierende Kampfkunst mit vielen unterschiedlichen Facetten und ein ausgewogenes Training aus Gymnastik, Konditions-, Kraft- und Koordinationsübungen.

TaeKwon-Do ist mehr, als nur eine Kampfkunst. In der Kampfkunst steht allerdings nicht immer der Ernstfall im Vordergrund, sondern auch die kontinuierliche Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und die Charakterschulung im Vordergrund. Demut, Vertrauen, Loyalität und Integrität, Rechtschaffenheit, Achtung, Höflichkeit, Selbstdisziplin, Zivilcourage, Mut, Selbstsicherheit, Selbsteinschätzung und Beherrschung sind Bestandteile, des Unterrichts in unsere TaeKwon-Do Schule. Das sind Taekwon-Do Tugenden vom Vater des traditionellen Taekwon-Do, General Choi Hong Hi (1918-2002). Systemgrossmeister Choi Hong-Hi, ist der Begründer des ursprünglichen Taekwondos. 1966 wurde in Seoul, die International Taekwon-Do Federation (ITF Verband) gegründet. Systemgrossmeister Choi Hong-Hi wurde der erste Präsident der ITF und verbreitete das traditionellen Taekwon-Do.

Es gibt viele unzählige und unterschiedliche Informationen über die Entstehung des ursprünglichen Taekwondo. Wichtig ist nur, das alle Meister und Großmeister bei der Entstehung von Taekwon-Do gewürdigt und geschätzt werden sollten. 1965 brach eine Delegation höchster Danträger von Korea auf, um das traditionelle Taekwon-Do in der ganzen Welt zu verbreiten. Mitglied dieser Delegation war auch Grossmeister Kwon Jae-Hwa etc. .Seit dieser Zeit wird diese Korea Kampfkunst auch in Europa, jetzt Weltweit traditionel unterrichtet und weiterverbreitet.

Traditional TaeKwon-Do Werte und Tugenden
Höflichkeit
Bescheidenheit
Integrität
Selbstdisziplin
Beharrlichkeit
Unbezwingbarer Wille
Hilfsbereit
Mitgefühl
Dankbarkeit
Geduld
Ausdauer
Zuverlässigkeit
Toleranz
Vertrauenswürdigkeit
Ehrlichkeit
Mut

TaeKwondoin müssen diese einzigartige Kampfkunst lebenslang Studieren und praktizieren um zu verstehen, was TaeKwon-Do ist. Dies gilt nicht nur für Schüler sondern auch für Meister und Lehrer. TaeKwondoin leben nicht nur diese Kampfkunst im Dojang aus, sondern auch im Alltäglichen leben ist TaeKwon-Do gegenwärtig. Werdet euch bewusst, ohne regelmäßiges TaeKwon-Do Training über einen längeren Zeitraum, habt ihr keine Chance (Charakterabhängig) diese Kampfkunst zu verstehen, Körperlich Fit und verteidigungsfähig zu werden.
Im Korea wird eine Lehr- und Übungsstätte als Dojang bezeichnet. Es ist der Ort, an dem die Übenden ihre ganze Energie auf das Erlernen des Traditionellen TaeKwon-Do konzentrieren und alle Alltagssorgen und Stress vergessen sollen.

Mein Ziel als traditioneller TaeKwon-Do Lehrer ist es, all mein gesamtes Wissen und meine Erfahrungen über die Kampfkunst meinen Schüler weiterzugeben ohne politische Hintergründen.

Traditional Kampfkunst oder Kampfsport?

Es gibt einige Unterschiede zwischen den beiden Stilen, aber es gibt keine entgültige Abgrenzungen zwischen Kampf-sport zu Kampf-kunst und ist nicht immer eindeutig zu erklären. Die folgende Erklärung soll ein wenig Einblick verschaffen:

Traditionelle Kampfkunst TaeKwon-Do

Bei der traditionelle Kampfkunst TaeKwon-Do wird grundsätzlich darauf geachtet, die Bewegungskunst in ihrem vollen Umfang zu Unterrichten. Dies ist immer vom Meister und Verbandstruktur abhängig. Wichtiger als der Ehrgeiz des sportliche Erfolgserlebnis ist die persönliche Entwicklung des Schülers-/rin. In einem ganzheitlichen Unterrichtslehrmethoden wird darauf geachtet, auch Unterrichtsbestandteile zu lehren, die für einen reinen sportlichen Erfolgssstreben nicht Entscheidend sind, aber trotzdem zur Gesamtheit einer Kampfkunst gehören. Gerade Werte, Tugenden und Charakterschulung, Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen sind wichtige Bestandteile einer traditionelle Kampfkunst Ausbildung bzw. TaeKwon-Do Ausbildung. TaeKwon-Do ist mehr, als nur eine Kampfkunst. In der Kampfkunst steht allerdings nicht immer der Ernstfall im Vordergrund, sondern auch die kontinuierliche Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und die Charakterschulung im Vordergrund, wie Demut, Vertrauen, Loyalität und Integrität, Rechtschaffenheit, Selbsteinschätzung und Beherrschung sind Bestandteile, des Unterrichts. Kampfkunst Taekwon-Do „Die Kunst zu kämpfen oder zu Töten“. Kampfkunstarten und TaeKwon-Do Stile befassen sich vorrangig mit der Selbstverteidigung und dem Verhalten in Konflikt- und Gefahrensituationen. In der Kampfkunst ist der Wettkampf nicht vorgesehen, wird in den meisten Schulen praktiziert. Viele Traditionelle TaeKwon-Do Schulen praktizieren, das Kämpfen/Sparren, aber nicht um auf Wettkampfturniere sich zu profilieren, sondern die Schüler auf Konflikte in der reale Situationen vorzubereiten. Die Kampfkunst Taekwon-Do ist eine Kriegskunst und beschäftigt sich Hauptsächlich mit der Selbstverteidigung. In einer realen Bedrohungssituation gibt es kein Regelwerk, wie es in Kampf-sportbereich angesiedelt ist, es geht nur um das Ziel den Angreifer unschädlich zu machen, deshalb wurden die Kampfkünste entwickelt.

Kampfsport (modernes Taekwondo)

Kampf-sport
Der Begriff Kampfsport überragt, wie schon erkennbar zu lesen ist, der sportliche Aspekt und die Auseinandersetzung von zwei Taekwondoin. Der Hauptschwerpunkt und Ziele in einer Kampfsport Schule ist, sich in einer sportliche, fairen Auseinandersetzung im direkten Vergleich im Wettkampf zu messen, um Meisterschaften nach Punkten oder nach K. O. System (Vollkontakt) zu gewinnen und Titeln zu erreichen. Das moderne Taekwondo ist eine Olympische Disziplin und genießt weltweit ein hohes Ansehen. Um diesen sportlichen Erfolg zu gewährleisten, wird je nach Meister der Unterricht entsprechend ausgelegt. Es geht um schnelle und Dynamische Fußtechniken, die im Wettkampf zum Punkt führen soll. Alle Wettkampftechnische Techniken werden dann bis zur Perfektion trainiert. Andere Bestandteile und Disziplinen im Taekwondo, werden häufig vernachlässigt, da diese bei Wettkampfturniere nicht gefragt sind. Auch im Taekwondo Kampfsporttraining werden menthale und physische Aspekte berücksichtigt und gefördert.

Jede Schule hat ihre eigene Schwerpunkte. TKD ist sehr umfangreich und jeder darf selber Entscheiden, welcher Stil ihm am besten paßt und liegt.

Traditionelle TaeKwon-Do Lehrer und Selbstverteidigungslehrer D. Ortlepp